Die Geschichte des Pöstlingberg Schlössl

  Das gesamte Kastell am Pöstlingberg wurde 1897 von der Linzer Strassenbahngesellschaft ESG erworben, um mit verschiedenen touristischen Anziehungspunkten einen regen Ausflugsverkehr auf den Pöstlingberg zu schaffen. Dazu gehörte in erster Linie die Errichtung des Bergbahn - Hotels durch die ESG, das 1898 nach Plänen von Fritz Hessemer und Johannes von Schmidt zwischen den Türmen IV und I erbaut wurde.    
     
  In der Blütezeit des Bergbahn - Hotels vor dem ersten Weltkrieg gab es zur warmen Jahreszeit regelmässig Konzerte der Militärmusik, im Oktober spielte zum Saisonende eine Wiener Salonkapelle. In der Zeit von 1945 bis 1950 war das Hotel nicht in Betrieb, da der Pöstlingberg von der russischen Armee belagert wurde.

Die Betreiber in vergangenen Jahren waren:
1951 - 1953 Leopoldine Wolfinger
1951 - 1966 Agnes Rabeder, ab 1961 wurde Agnes Hubmann zu Mitbetreiberin.
1966 - 1969 Rudolf und Adolfine Maier
 
Im Jahre 1969 erstand Herr Rudolf Maier (hier im Bild mit Bundespräsident Jonas) mit seiner Frau das Gebäude und betrieb es weiterhin als Hotel bis 1989.
 
     
  In den folgenden Jahren schloss das Bergbahn-Hotel seine Pforten und ein vorläufiger Schlussstrich musste unter einem Stück Pöstlingberg-Geschichte gezogen werden.

1995
zeichnete sich eine Wende in der Geschichte des Hotels ab. Die Stadt Linz erwarb den Bau, um das Objekt abermals für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Nach einer einjährigen Umbauphase war es dann endlich soweit.
 
Im Mai 1997 hoben die drei Gebrüder Gallistl als neue Schössl - Herrn das mit viel Mühe und Arbeit renovierte "Pöstlingberg Schlössl" aus der Taufe.
 
Pöstlingberg Schlössl
 
Pöstlingberg Schlössl